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HÄUFIGKEIT()
FREQUENCY()
Syntax:
HÄUFIGKEIT( Daten ; Klassen )
Beispiel:
siehe Abbildung 7.29
Die Funktion HÄUFIGKEIT() wertet den mit Daten angegebenen Bereich mit nu-
merischen Werten aus, nach der Häufigkeit des Vorkommens innerhalb der durch
Klassen definierten Intervalle. Der Bereich der Daten kann dabei ein- oder mehr-
spaltig sein, der Bereich der Intervalle sollte einspaltig sein, obwohl Excel auch
hier mehrere Spalten zulässt. Statt eines Bereichsbezugs kann auch eine Matrix an-
gegeben werden. Die Funktion ignoriert sowohl leere Zellen als auch Zellen, die
Texte enthalten.
Da die Funktion als Ergebnis eine einspaltige Matrix liefern soll, muss sie auch als
Matrixformel eingeben werden. (Der Bereich, in dem die Ergebnisse ausgegeben
werden sollen, muss vor der Eingabe der Funktion markiert werden. Die Formel
selbst wird mit [Strg] + [ª] + [¢] abgeschlossen.) Der für die Funktionsergebnisse
gewählte Bereich muss eine Zelle mehr umfassen als der Klassenbereich.
Bei der Auswertung ordnet die Funktion dem ersten Element des Bereichs Klas-
sen alle Daten zu, die kleiner oder gleich der ersten angegebenen Klassengrenze
sind; in der überzähligen Zelle des Ausgabebereichs werden alle Datenwerte ge-
zählt, die größer als die letzte angegebene Klassengrenze sind.
Daten klassifizieren
Die Klassifizierung von Daten ist eine der bewährten Methoden, um Übersicht
über größere Datenmengen zu gewinnen. Die Kunst liegt dabei in einer sinnvollen
Bestimmung der Klassengrenzen. In der Regel sollten die Klassen gleich breit sein,
wobei allerdings die Anfangs- und Endklassen häufig offen bleiben, um seltenere
Extremwerte aufzunehmen. Außerdem sollten die Klassen weder zu groß noch zu
klein gewählt werden, wobei allerdings von dem jeweiligen Gegenstandsbereich
und den vorgesehenen Fragestellungen abhängt, was als sinnvolle Klasseneintei-
lung verstanden werden kann.
Die Abbildung zeigt ein einfaches Beispiel, in dem die Häufigkeit bestimmter Kör-
pergrößen ermittelt wird. Das Diagramm wertet die Bereiche D5:E9 aus, wobei die
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