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Die Funktion ist eine der beiden Funktionen, die in Excel 2010 anstelle von KON-
FIDENZ() angeboten werden. Die andere ist KONFIDENZ.T() .
Abbildung 7.34 Konfidenzintervall bei einseitiger Fragestellung
Alpha ist die Irrtumswahrscheinlichkeit (gewählt wird zumeist 0,05, 0,01 oder
0,001). Standardabwn ist die als bekannt angenommene Standardabweichung der
Grundgesamtheit (sie muss > 0 sein). Ist sie nicht bekannt, wird ersatzweise die
Standardabweichung der Stichprobe als Schätzwert verwendet. Umfang die Größe
der Stichprobe. Alpha muss zwischen 0 und 1 ausschließlich liegen.
Für den Mittelwert der Grundgesamtheit gilt
Mgg = Mst +- k*(s/WURZEL(n))
wobei Mgg und Mst die Mittelwerte von Grundgesamtheit und Stichprobe sind, k
der von der Funktion KONFIDENZ.NORM() ermittelte Wert, s die Standardabwei-
chung der Stichprobe und n die Größe der Stichprobe.
In dem abgebildeten fiktiven Beispiel wird das Konfidenzintervall für den vermu-
teten Mittelwert von Daten zur Häufigkeit von Seitenaufrufen im Web (pro Person
und Tag) auf der Basis einer Stichprobe mit 30 Teilnehmern geschätzt. Mit den in
Spalte C errechneten Werten kann anschließend die untere und die obere Grenze
des Vertrauensbereichs durch Subtrahieren vom und Addieren zum Mittelwert
der Stichprobe angegeben werden. Mit einem Vertrauensniveau von 95 % kann
für den unbekannten Mittelwert der Grundgesamtheit angenommen werden, dass
er zwischen 18,11 und 21,69 liegt. Wird der Stichprobenumfang erhöht, wird das
Konfidenzintervall verringert.
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