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Die Funktion ergibt den Wert 1 bei direktem linearem Zusammenhang (die beiden
Regressionsgeraden der Daten sind dann direkt proportional). Sie liefert -1 bei ei-
nem indirekten, gegenläufigen Zusammenhang, die beiden Regressionsgeraden
sind dann umgekehrt proportional; wenn also der Wert aus Matrix1 größer wird,
wird der entsprechende Wert aus Matrix2 kleiner. Ein Wert von 0 ergibt sich,
wenn kein Zusammenhang besteht.
Werte von 0,3 bis 0,5 zeigen einen geringen bis mäßigen Zusammenhang, Werte
von 0,7 bis 0,9 zeigen einen engen Zusammenhang, alles, was über 0,9 liegt, deu-
tet auf einen sehr engen Zusammenhang. In der Abbildung zeigt sich beispiels-
weise ein sehr enger Zusammenhang zwischen dem Werbeaufwand und dem im
gleichen Zeitraum erzielten Umsatz. Steigender Werbeaufwand führt zu steigen-
den Umsätzen. Die Datenpunkte im Diagramm liegen deshalb auch meist nahe der
Regressionsgeraden.
KOVARIANZ.P()
COVARIANCE.P()
Syntax:
KOVARIANZ.P( Array1 ; Array2 )
Beispiel:
=KOVARIANZ.P({2; 4; 6; 8; 10; 12}; {12; 2; 10; 4; 8; 6})
ergibt -3
Liefert ähnlich wie die Funktion KORREL() ein Maß für den Zusammenhang zwi-
schen den Daten zweier Datenreihen. Sie liefert die Kovarianz einer Grundgesamt-
heit, also den Mittelwert der für alle Datenpunktpaare gebildeten Produkte der
Abweichungen. So wird ermittelt, im welchem Maß die Daten der beiden Daten-
reihen gemeinsam von ihrem jeweiligen Mittelwert abweichen. Entscheidend am
Ergebnis der Funktion ist nur die Richtung. Positive Werte deuten auf einen line-
aren Zusammenhang hin (wenn x größer wird, wird auch y größer), negative auf
einen gegensinnigen Zusammenhang (wenn x größer wird, wird y kleiner). Null
heißt: keine Zusammenhang. Die Funktion ist eine der beiden Funktionen, die in
Excel 2010 anstelle von KOVAR() angeboten werden. Die andere ist KOVARI-
ANZ.S() .
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