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Die Funktion liefert die Werte für eine Poisson-Verteilung. Die Poisson-Verteilung
ist wie die Binomial- und die hypergeometrische Verteilung eine Verteilung, die
nur jeweils diskrete Werte annehmen kann. Die Poisson-Verteilung ist für große
Zahlen eine gute Näherung für die Binomialverteilung. Die Funktion ersetzt die
bisherige Funktion POISSON() .
An Argumenten verlangt die Funktion x (die Anzahl der Fälle) und Mittelwert (Er-
wartungswert). Mit Kumuliert = FALSCH wird die Wahrscheinlichkeit dafür berech-
net, dass die Zufallsvariable den Wert x annimmt, mit Kumuliert = WAHR die Wahr-
scheinlichkeit dafür, dass die Zufallsvariable einen Wert von x oder kleiner annimmt.
Die Funktion kann angewendet werden, wenn für eine sehr große Zahl von Fällen
die Wahrscheinlichkeit von seltenen Ausnahmeereignissen geschätzt werden soll.
Dabei muss nur bekannt sein, wie häufig im Durchschnitt das Ausnahmeereignis auf-
tritt.
Die folgende Tabelle kann beispielsweise benutzt werden, um die Wahrscheinlich-
keit von Bitübertragungsfehlern im Netz zu schätzen. Angenommen, bei einer
Übertragung von 1 Million Bits treten durchschnittlich 5 Fehler auf, dann kann die
POISSON.VERT() -Funktion die Frage beantworten, mit welcher Wahrscheinlich-
keit bei der nächsten Million die Fehleranzahl x auftritt.
Abbildung 7.56 Wahrscheinlichkeit von Variablen, die eine Poisson-Verteilung darstellen
Da die Poisson-Verteilung normalerweise dazu verwendet wurde, die bei großen
Zahlen schwer zu handhabende Binomial-Verteilung anzunähern, gibt es kaum ei-
nen Grund, sie noch zu verwenden. Schließlich bietet Excel auch jene Funktion an.
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