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Ist das Ergebnis größer als 0, dann ist die linke Seite steiler, die Verteilung heißt
»linkssteil« oder »rechtsschief«. Eine rechtsschiefe Verteilung ist beispielsweise oft
bei Daten über die Einkommensverteilung zu finden, wenn wenige Personen mit
sehr hohem Einkommen auf der einen Seite des Mittelwerts stehen und sehr viele
Personen mit niedrigem Einkommen auf der anderen Seite. Die Einkommenhöhe,
die 50% der Personen erreicht, liegt dabei immer unter dem Durchschnittsein-
kommen. Der Mittelwert ist also größer als der Median. Der Modus ist kleiner
oder höchstens gleich dem Median. Bei einem negativen Wert für die Schiefe ist
die Verteilung »linksschief« oder »rechtssteil«. Der Mittelwert ist kleiner als der
Median und dieser kleiner oder gleich dem Modus. Vgl. auch KURT() .
In der Abbildung 7.65 ist zunächst eine Urliste mit Körpergrößen für 70 Schüler
angelegt. Es ergibt sich, dass die Schiefe einen negativen Wert ergibt, was auf eine
rechtssteile Verteilung schließen lässt. Das wird auch bestätigt durch die Tatsache,
dass der Mittelwert kleiner ist als der Median.
STABW.N()
STDEV.P()
Syntax:
STABW.N( Zahl1; Zahl2; … )
Beispiel:
=STABW.N(33; 22; 28; 17; 23; 26)
ergibt 5,01
Die Funktion berechnet für die Werte in der Argumentliste die Standardabwei-
chung vom arithmetischen Mittelwert. Dabei werden die in der Argumentliste ge-
gebenen Daten als Grundgesamtheit genommen. Die Funktion kann bis zu 255 Ar-
gumente verarbeiten.
Die Standardabweichung ist die Quadratwurzel aus dem arithmetischen Mittel-
wert der quadrierten Abweichungen vom arithmetischen Mittelwert. Bei der Er-
mittlung des Mittelwerts wird anders als bei den Funktionen STABW.S() und
STABWA() mit n für den Umfang der Grundgesamtheit gerechnet.
Handelt es sich um eine Stichprobe, ist die Funktion STABW.S() zu verwenden.
Die Funktion ersetzt die bisherige Funktion STABWN() .
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