Microsoft Office Tutorials and References
In Depth Information
Das Intervall wird mit Untergrenze und Obergrenze (beide einschließlich) ange-
geben. Wird Obergrenze weggelassen, dann berechnet die Funktion die Wahr-
scheinlichkeit dafür, dass ein Beobachtungswert die Größe Untergrenze an-
nimmt. Die Werte für beide Argumente müssen auch in dem Bereich der
beobachteten Werte vorhanden sein, wenn die Auswertung sinnvoll sein soll.
Werte außerhalb dieses Bereichs werden zwar akzeptiert, führen aber zu irrefüh-
renden Ergebnissen.
Die Abbildung zeigt ein Beispiel zur Notenverteilung. In Spalte A und B sind die
bisher beobachteten Werte und ihre Wahrscheinlichkeit angeordnet. In der Ta-
belle daneben wird die Funktion mit verschiedenen Intervallgrenzen benutzt. Die
Zeile 8 bedeutet hier beispielsweise, dass 70 % der Noten in dem Bereich von 2 bis
4 liegen. Die Funktion summiert die Wahrscheinlichkeiten einzelner Werte zu In-
tervallwahrscheinlichkeiten.
Abbildung 7.79 Berechnung von Intervall-Wahrscheinlichkeiten
WEIBULL.VERT()
WEIBULL.DIST()
Syntax:
WEIBULL.VERT( x ; Alpha ; Beta ; Kumuliert)
Beispiel:
=WEIBULL.VERT(2; 1; 0,5; WAHR)
ergibt 0,9817
Die Funktion liefert Wahrscheinlichkeiten für eine Zufallsvariable, die einer Wei-
bull-Verteilung gehorcht. Diese Verteilung wird beispielsweise für Haltbarkeitssta-
tistiken im Bereich der Qualitätssicherung benützt, aber auch für Berechnungen
zur Häufigkeit von Windgeschwindigkeiten bei der Nutzung der Windenergie. Be-
Search JabSto ::




Custom Search