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Das Argument x ist die Größe der Zufallsvariablen im Intervall A bis B ; Alpha und
Beta – beide müssen größer als 0 sein – sind Parameter der Verteilung. (In der Li-
teratur werden normalerweise die Bezeichnungen p und q verwendet.)
A und B sind optionale Argumente und bezeichnen die untere und obere Grenze
des Intervalls. Werden für A und B keine Werte angegeben, dann gilt die standard-
mäßige Betaverteilung ( A = 0 und B = 1 ).
Ist x kleiner A oder größer als B , liefert Excel einen Fehlerwert, ist A gleich B ,
ebenso.
BINOMVERT()
BINOMDIST()
Syntax:
BINOMVERT( Zahl_Erfolge ; Versuche ;
Erfolgswahrsch ; Kumuliert )
Beispiel:
=BINOMVERT(3;10;1/6;FALSCH)
ergibt 15,5%
Die Funktion liefert die Wahrscheinlichkeit von Zufallsvariablen bei einer Binomi-
alverteilung. Sie gibt also die Wahrscheinlichkeit dafür an, dass bei voneinander
unabhängigen, diskreten Versuchsergebnissen bei einer mit Versuche angegebe-
nen Anzahl von Versuchen ein bestimmtes Ergebnis mit einer durch Zahl_Er-
folge angegebenen Häufigkeit auftritt. Die (vorweg ermittelte) Wahrscheinlich-
keit für das Einzelergebnis wird mit Erfolgswahrsch (zwischen 0 und 1)
angegeben. Es wird also vorausgesetzt, dass sie bekannt ist. Beispiele sind etwa
Münzwürfe (Erfolgswahrscheinlichkeit 1/2), Würfel (1/6) oder Kartenziehen (1/
32), wobei aber nach jedem Versuch die Karte anschließend zurückgesteckt wer-
den muss; es wird also jedesmal der Ausgangszustand wieder hergestellt.
Kumuliert verlangt einen Wahrheitswert und beschreibt den Typ der Funktion.
Wird das Argument mit FALSCH belegt, wird der Wert der Wahrscheinlichkeits-
funktion geliefert. Das oben angeführte Beispiel liefert die Wahrscheinlichkeit da-
für, dass bei zehn Würfen mit einem Würfel genau dreimal die Sechs gewürfelt
wird. Wird das Argument mit WAHR belegt, wird die Verteilungsfunktion berech-
net, im Beispiel die Wahrscheinlichkeit, dass die Sechs bis zu dreimal gewürfelt
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