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Die Funktion berechnet aus dem Wert für x und für Freiheitsgrade die Über-
schreitungswahrscheinlichkeit für die Übereinstimmung von beobachteten und
erwarteten Werten, vgl. CHITEST() .
Der Wert x wird ermittelt als die Summe aus
(Beobachtungswert – Erwartungswert)^2 / Erwartungswert
für alle Werte. Die Variable wird auch als Chi-Quadrat , c2 oder mit dem Buchsta-
ben u bezeichnet.
Die Chi-Quadrat-Verteilung ist eine Wahrscheinlichkeitsverteilung, die sich über
die Summe von n unabhängigen, quadrierten, standardnormalverteilten Variablen
und einer Anzahl von Freiheitsgraden definiert. Die Funktion wird für den Chi-
Quadrat-Test benötigt, der beim Vergleich von empirischen zu theoretisch erwar-
teten Häufigkeiten zum Einsatz kommt.
Je nach Anzahl der Freiheitsgrade ändert sich der Charakter der Verteilung. Mit
steigender Anzahl wird die Funktion flacher und verschiebt sich nach rechts. Die
Freiheitsgrade entsprechen der Anzahl der Möglichkeiten –1. Bei kontinuierlichen
Größen wird gerechnet mit der Anzahl der Klassen –1 bei einer Datenspalte oder
Zeile; bei zweidimensionalen Wertetabellen gilt:
(Zeilenanzahl 1) * (Spaltenanzahl 1) .
Dass immer ein Freiheitsgrad »verloren« geht, lässt sich an dem Beispiel mit den
60 Würfeltests aus der Abbildung zu CHITEST() leicht verstehen. Wenn nämlich
für 5 mögliche Augenergebnisse die zufälligen Häufigkeiten feststehen, ist die Häu-
figkeit für das sechste mögliche Ergebnis nicht mehr zufällig, sondern vorgegeben
als die Differenz der Summe der 5 Häufigkeiten zur Zahl der Würfe insgesamt.
In Excel 2010 stehen anstelle dieser Funktion die Funktionen CHIQU.VERT() und
CHIQU.VERT.RE() zur Verfügung, wobei CHIQU.VERT.RE() dasselbe Ergebnis lie-
fert wie CHIVERT() .
EXPONVERT()
EXPONDIST()
Syntax:
EXPONVERT( x ; Lambda ; Kumuliert )
Beispiel:
=EXPONVERT(0,5;3;WAHR)
ergibt 0,777
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