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summieren berechnet werden. In Excel 2010 wird anstelle dieser Funktion die
umbenannte Funktion HYPGEOM.VERT() angeboten, die beide Funktionstypen
über das zusätzliche Argument Kumuliert erlaubt.
Im Beispiel wird die Wahrscheinlichkeit dafür ermittelt, dass beim 6-aus-49-Lotto
6 Richtige erreicht werden. Da bei diesem Spiel jede Zahl höchstens einmal gezogen
werden kann, ist die Fragestellung ein Fall für eine hypergeometrische Verteilung.
KONFIDENZ()
CONFIDENCE()
Syntax:
KONFIDENZ( Alpha ; Standabwn ; Umfang_S )
Beispiel:
=KONFIDENZ(0,05;2,6;200)
ergibt 0,36033
Die Funktion dient der Schätzung des Konfidenzintervalls (auch Vertrauensbe-
reich, Mutungsintervall) für den Erwartungswert einer Zufallsvariable aus einer
normalverteilten Grundgesamtheit anhand einer Stichprobe aus dieser Grundge-
samtheit. Bei ein- wie zweiseitigen Fragestellungen wird ein bestimmter Prozent-
satz ( Alpha ) extremer Fälle der Stichprobenverteilung als unwahrscheinlich ausge-
schlossen. Diese Extremwerte liegen an den beiden Enden der Verteilung. Der
Bereich zwischen den beiden Extremwerten beidseitig vom Mittelwert ist das Kon-
fidenzintervall. Die entsprechende Wahrscheinlichkeit wird als Konfidenzniveau
bezeichnet. Ein Wert von 90 % ergibt sich über 1-Alpha , wenn für Alpha 10 % an-
genommen wird.
Alpha ist die Irrtumswahrscheinlichkeit (gewählt wird zumeist 0,05, 0,01 oder
0,001), das zweite Argument Standabwn gibt die als bekannt angenommene Stan-
dardabweichung der Grundgesamtheit (sie muss > 0 sein), Umfang_S die Größe
der Stichprobe an. Alpha muss zwischen 0 und 1 ausschließlich liegen. Die Funk-
tion ergibt das halbe Konfidenzintervall.
Für den Mittelwert der Grundgesamtheit gilt
Mgg = Mst +- k*(s/WURZEL(n))
wobei Mgg und Mst die Mittelwerte von Grundgesamtheit und Stichprobe sind, k
der von der Funktion KONFIDENZ() ermittelte Wert, s die Standardabweichung
der Stichprobe und n die Größe der Stichprobe.
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