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ergibt eine Matrix mit den Werten der zweiten Spalte.
Soll das Ergebnis der Formel wiederum eine Matrix sein, muss wie bei der Eingabe
von Matrix-Formeln verfahren werden. Sie markieren also zunächst einen entspre-
chend großen Bereich für die Ergebnis-Matrix und geben in einer beliebigen Zelle
die INDEX() -Funktion ein. Die Formel muss mit [Strg] + [ª] + [¢] abgeschlossen
werden.
9.4
Einsatz der WAHL()-Funktion
Die Funktion WAHL() liefert einen beliebigen Wert aus einer gegebenen Liste von
Werten. Die Syntax ist:
=WAHL(Index; Wertl; Wert2; … ; Wertn)
Das erste Argument der Funktion gibt an, das wievielte Element der Liste gesucht
wird. Index kann als Zahl, Bezug oder Formel eingegeben werden. Als Werte kön-
nen Zahlen, Zellbezüge, Namen, Texte und Formeln verwendet werden. Bereichs-
bezüge sind nicht erlaubt. (Um Werte aus Bereichen zu ziehen, wird die Funktion
INDEX() verwendet.)
Hier ein praktisches Beispiel für die Nutzung der WAHL() -Funktion: Kunden sind
in verschiedene Rabattstufen eingeteilt. Die verschiedenen Rabatte werden in der
Spalte E aufgelistet. Der Kunde mit der Rabattstufe 1 soll den ersten Rabatt aus die-
ser Liste erhalten, der Kunde mit Stufe 2 den zweiten etc. Die Rabattstufen sind in
der Spalte B ab der Zelle B5 eingetragen.
Die Formel wird zunächst in der Zelle C5 entwickelt. Sie lautet:
=WAHL(B5;$E$5;$E$6;$E$7)
Das Ergebnis ist ohne weitere Probleme kopierbar. Anstelle der Zellverweise in
der Argumentliste könnten die Prozentsätze auch direkt als Konstanten in die For-
mel eingetragen werden, also
=WAHL(C9;5%;7%;8%)
Dadurch ginge aber einiges an Flexibilität verloren. Änderte sich der Rabattsatz,
müssten auch die Formeln geändert werden.
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