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Die Funktion VERWEIS() liefert auf der Grundlage eines Suchkriteriums den Inhalt
einer korrespondierenden Zelle, vgl. SVERWEIS() und WVERWEIS() .
Die Funktion liegt in zwei Versionen vor. Bei der ersten werden zwei getrennte
Bereiche (Spalten oder Zeilen) benutzt, bei der zweiten ein zusammenhängender
Bereich.
In der ersten Version benötigt die Funktion neben Suchkriterium einen Such-
vektor und einen Ergebnisvektor . Der Suchvektor ist eine Spalte oder eine
Zeile, die nach dem mit Suchkriterium angegebenen Wert durchsucht werden
soll. Von der Fundstelle aus wird der Wert, der die gleiche Position in Ergebnis-
vektor einnimmt, als Ergebnis von der Funktion ausgegeben. Suchvektor und
Ergebnisvektor sollten deshalb die gleiche Größe haben.
Die Einträge in Suchvektor müssen in steigender Folge sortiert sein. Kann kein
dem Suchkriterium genau entsprechender Wert gefunden werden, dann wird der
nächstkleinere Wert übernommen.
Für die zweite Version der Funktion wird die erste Zeile oder Spalte der angege-
benen Matrix nach dem Suchkriterium durchsucht. Ob eine Zeile oder eine
Spalte durchsucht wird, ist von der Dimensionierung der Matrix abhängig. Hat
eine Matrix mehr Spalten als Zeilen oder ist deren Anzahl gleich, so wird die erste
Zeile durchsucht. Besitzt eine Matrix mehr Zeilen, so wird die erste Spalte durch-
sucht.
Abbildung 9.19 Die zwei Varianten der Funktion VERWEIS()
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