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die Metadaten für die mit Hilfe der MDX-Ausdrücke angesprochenen Elemente
zur Verfügung, sodass andere Cube-Funktionen diese Daten nutzen können.
Die Werte in der Spalte mit der Bezeichnung Rang werden in diesem Fall einfach
manuell eingetragen. In der Zelle B6 ist eine Formel abgelegt, die eine Menge von
Elementen spezifiziert:
=CUBEMENGE("TestTheCube Adventure Works";"[Customer].[Last
Name].[All].children";"Top Kunden";2;C6)
Diese Formel liefert den Zugang zu der Liste der Nachnamen der Kunden. Die An-
zeige in der Zelle wird als drittes Argument der Funktion eingegeben. Das vierte
Argument sorgt für eine absteigende Sortierung, das fünfte Argument gibt über
den Zellbezug auf C6 an, auf welche Elemente sich die Sortierung bezieht.
In der Zelle C6 wird ein Tupel bestimmt, das die Ergebnisse der in den Zellen
A4:C4 abgelegten CUBEELEMENT() -Funktionen nun kombiniert und die darin an-
gesprochenen Dimensionen zusammenführt. Die Sortierung bezieht sich also auf
die Verkaufssumme für das ausgewählte Produkt im Jahr 2010.
=CUBEELEMENT("TestTheCube Adventure Works";A4:C4;
"Cycling Caps 2010")
Die Bereichsangabe A4:C4 wird also automatisch als eine korrekte Tupel-Defini-
tion in MDX übersetzt.
Um nun die Namen aus der Kundenliste im Tabellenblatt anzuzeigen, wird mit der
Funktion CUBERANGELEMENT() gearbeitet. Die Formel für den ersten Kunden lautet:
=CUBERANGELEMENT("TestTheCube Adventure Works";$B$6;$A7)
Das zweite Argument ist ein absoluter Bezug auf die Mengendefinition. Das dritte
Argument übernimmt mit einem teilabsoluten Bezug die Rangzahl auf Spalte A.
Diese Formel kann also ohne weiteres nach unten kopiert werden, um die restli-
chen Top-Kunden anzuzeigen.
Nun fehlt noch die Funktion für die Anzeige der einzelnen Werte pro Kunde. Dies
besorgt die CUBEWERT() -Funktion. Diese Funktion liefert als Measure-Daten die
zusammengefassten Verkaufswerte, wobei das zweite und das dritte Argument die
jeweilige Schnittmenge bestimmen. Das zweite Argument ist ja ein Bezug auf die
CUBERANGELEMENT() -Funktion, die den einzelnen Kunden festlegt. Das dritte Ar-
gument ist jedes Mal ein Bezug auf die Tupel-Definition in C6.
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