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zweite Wert wird berechnet, indem von der Gesamtzahl der Werte die Anzahl der
Stichproben abgezogen wird, also 36 – 3 = 33 . Der dritte Wert addiert die beiden
Werte. In der Spalte D wird die mittlere Quadratsumme ausgegeben. Dazu wird
die Quadratsumme aus Spalte B durch die Freiheitsgrade dividiert.
Das Ergebnis zeigt in diesem Fall, dass die Streuung innerhalb der Gruppen größer
ist als die Streuung zwischen den Gruppen. Es spielt also nur eine geringe Rolle,
in welcher Stadt die Daten über die Wohnungsgröße erhoben werden.
Die Prüfgröße ( F ) wird nun ermittelt, indem die mittlere Quadratsumme für die
Gruppenunterschiede durch die mittlere Quadratsumme der Unterschiede inner-
halb der Gruppen dividiert wird, also hier =D12/D13 .
Der ermittelte Wert in E12 kann mit der Funktion FVERT() geprüft werden. Der
P-Wert in F12 wird deshalb mit der Formel
=FVERT(E12;C12;C13) oder F.VERT(E12;C12;C13;FALSCH)
berechnet. Er liefert die Überschreitungswahrscheinlichkeit. (Die neuere, verbes-
serte Funktion liefert allerdings ein etwas abweichendes Ergebnis, die Analyse-
funktion arbeitet also noch mit der älteren Funktion.) Diese Überschreitungswahr-
scheinlichkeit ist größer als das Signifikanzniveau, das ja mit dem Wert 0,05 für
Alpha angegeben wurde. Damit wird bestätigt, die Null-Hypothese, dass die Stich-
proben alle aus der gleichen Grundgesamtheit stammen, kann nicht verworfen
werden.
Fehlt noch der kritische F-Wert, der Prüfwert eines F-Tests. Der hier angezeigte
Wert wird mit der Funktion FINV() oder F.INV.RE() berechnet. Die Formel
würde hier lauten:
=FINV(0,05;C12;C13) oder =F.INV.RE(0,05;C12;C13)
wobei 0,05 der im Dialog angegebene Alpha -Wert für die Irrtumswahrscheinlich-
keit ist, die beiden anderen Werte sind wieder die Freiheitsgrade. Die Funktion lie-
fert den kritischen Wert der F-Verteilung. Würde der in E12 berechnete Quotient
der beiden Varianzwerte den hier errechneten kritischen Wert erreichen oder so-
gar überschreiten, müsste die Nullhypothese, dass die geprüften Stichproben aus
der gleichen Grundgesamtheit stammen können, verworfen werden. Das ist hier
offensichtlich nicht der Fall. (Zu den hier angesprochenen Funktionen vergleiche
die Beschreibungen in Kapitel 7, »Statistische Funktionen«.)
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