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Arbeit mit Matrixformeln
Neben Matrixbereichen und Matrixkonstanten, die als Argumente oder Ergeb-
nisse von Formeln erscheinen, können auch spezielle Matrix- oder Arrayformeln
verwendet werden. Diese Formeln enthalten dann ihrerseits Matrixbereiche oder
auch Matrixkonstanten als Argumente.
Die Vorgehensweise, um eine Formel als Matrixformel einzugeben, soll an dem
folgenden Beispiel demonstriert werden. Der erste Schritt ist die Markierung der
Matrix, die die Ergebnisse der Matrixformel aufnehmen soll. In der Abbildung ist
das der Zellbereich D5:D7. Dieser Schritt ist ganz entscheidend, denn wenn Sie
nur eine Zelle markieren, liefert die Matrixformel auch nur ein einziges Ergebnis.
Die Größe dieser Ergebnismatrix sollte in der Regel exakt so groß sein, dass die
Matrixformel alle Ergebnisse erzeugen kann, die durch die Wertegruppe(n), auf
die sich die Formel bezieht, möglich sind. Ist die Ergebnismatrix kleiner, werden
mögliche Ergebnisse »unterschlagen«, ist sie dagegen größer, erscheint in den
überzähligen Zellen der Wert NV als Hinweis darauf, dass für diesen Fall keine
Werte vorliegen, mit denen die Formel arbeiten kann.
Der zweite Schritt ist die Eingabe der Formel in eine der Zellen der Ergebnismat-
rix. Dabei spielt es keine Rolle, in welche dieser Zellen die Formel eingetragen
wird. Die Formel kann wie jede Einzelwertformel Konstanten, Operatoren, Zellbe-
züge und Funktionen enthalten. Die Besonderheit besteht darin, dass in der For-
mel Bezug auf Wertegruppen genommen wird, die in der Matrixformel dann zei-
len- oder spaltenweise ausgewertet werden.
Abbildung 1.39 Differenzberechnung mit einer Matrixformel
Im Beispiel werden die Werte aus der Spalte für 2005 von der Spalte der Werte für
2004 abgezogen. Die Formel lautet also: {=C5:C7-B5:B7} .
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