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chungssysteme zunächst in eine Koeffizientenmatrix übersetzt, auf die dann die
Rechenverfahren angewandt werden, die in der Matrizenrechnung möglich sind.
Dafür bietet Excel eine Reihe von speziellen Matrix-Funktionen, die in Kapitel 5,
»Mathematische und trigonometrische Funktionen«, beschrieben werden.
Die folgende Abbildung zeigt im Bereich A4 bis M7 ein kleines Beispiel für ein sol-
ches Gleichungssystem mit vier Unbekannten. Im Zellbereich A10 bis D13 wird
die entsprechende Koeffizientenmatrix angezeigt (siehe Abbildung 1.41).
Zunächst wird in Zelle D14 eine Funktion verwendet, die die Determinante der
Matrix ermittelt:
=MDET(A10:D13)
liefert einen Wert ungleich 0, woraus geschlossen werden kann, dass das Glei-
chungssystem lösbar ist. Zur Lösung des Gleichungssystems gibt es verschiedene
Verfahren. Eine Möglichkeit ist, die Inverse der Koeffizientenmatrix zu bilden und
sie dann mit der Spaltenmatrix, die die Ergebnisse der vier Gleichungen enthält,
zu multiplizieren.
Abbildung 1.41 Lösung eines linearen Gleichungssystesm durch Matrizenrechnung
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