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Für den ersten Schritt wird wieder eine Funktion von Excel verwendet. Die Formel
muss als Matrixformel erzeugt werden. Dazu wird zunächst der Bereich A16 bis
D19 markiert und die Formel
{=MINV(A10:D13)}
mit [Strg] + [ª] + [¢] abgeschlossen.
Anschließend wird wieder eine Matrixformel für den Bereich G16 bis G19 er-
zeugt, die mit der MMULT()-Funktion arbeitet:
{=MMULT(A16:D19;F10:F13)}
Diese Formel liefert eine Matrix mit den Werten für die vier Unbekannten. Nur
zur Kontrolle sind in den Zellen G10 bis G13 die errechneten Werte zeilenweise
in die Gleichungen eingesetzt, um das Ergebnis zu bestätigen.
Matrixformeln bearbeiten
Wollen Sie eine Matrixformel ändern, können Sie eine beliebige Formelzelle in
der Matrix auswählen. Sobald Sie die Bearbeitungsleiste aktivieren, verschwinden
dort die geschweiften Klammern. Wenn die Änderungen an der Formel abge-
schlossen sind, muss die Formel erneut mit [Strg] + [ª] + [¢] quittiert werden. Da-
raufhin werden alle zur Matrix gehörenden Formeln geändert.
Alle inhaltlichen Veränderungen betreffen also immer die gesamte Matrix. Des-
halb können einzelne Zellen auch nicht gelöscht oder verschoben werden. Nur die
komplette Matrix kann gelöscht oder verschoben werden. Auch das Einfügen von
Zellen in eine Matrix, die mit Matrixformeln belegt ist, führt zu einer Fehlermel-
dung. Dagegen ist es durchaus möglich, den Inhalt einzelner Zellen an eine andere
Stelle der Tabelle zu kopieren. Die Bezüge werden dabei automatisch angepasst.
Um einen Matrixbereich vollständig zu markieren, genügt es, eine Zelle des Be-
reichs zu wählen und dann [Strg] + [/] zu drücken.
1.16
Verfahren der Fehlervermeidung
Formeln sollen nicht ein beliebiges Ergebnis produzieren, sondern das richtige.
Deshalb bietet Excel verschiedene Verfahren für die Fehlervermeidung an, die im
Folgenden kurz vorgestellt werden.
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