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Schaltfläche passt Windows das betreffende Attribut an. Diese Änderung dauert aber bei Datenträgern,
die viele Unterordner aufweisen, durchaus einige Zeit.
Windows kann Laufwerkinhalte indizieren, um später bei der Suche nach Dateien schneller auf die rele-
vanten Ergebnisse zugreifen zu können (siehe auch Kapitel 12). Die Indizierung kann dabei für die Suche
nicht nur über Dateien, sondern auch deren Inhalte (z.B. Textinhalte oder Metadaten) ausgedehnt wer-
den. Markieren Sie auf der Registerkarte Allgemein das Kontrollkästchen Zulassen, dass für Dateien auf
diesem Laufwerk Inhalte zusätzlich zu Dateieigenschaften indiziert werden (Abbildung 8.3). Auch bei dieser
Attributänderung ist nach dem Anklicken der OK -Schaltfläche in einem Dialogfeld (Abbildung 8.4) über
die betreffenden Optionsfelder festzulegen, ob die Änderungen für das Laufwerk oder auch für dessen
Unterordner zu übernehmen sind. Die Indizierung eines Laufwerks erfordert zudem eine Administrator-
berechtigung, d.h. beim Arbeiten unter einem Standardbenutzerkonto wird über das Dialogfeld der
Benutzerkontensteuerung das Kennwort eines Administratorkontos abgefragt.
Bei Verwendung komprimierter NTFS-Laufwerke bzw. Ordner schreibt Windows die Dateien automatisch
in komprimierter Form auf das Medium und entpackt diese bei Lesezugriffen. Durch die Komprimierung
lässt sich die Kapazität des Mediums unter Umständen erhöhen.
Erhebliche Vorteile bringt die Komprimierung dann, wenn auf einem Laufwerk ungepackte Daten wie
Textdokumente oder unkomprimierte Bilder gespeichert werden
Bei Fotos im JPEG-Format, bei MP3-Musikstücken, bei Videos (MPEG - oder DivX-Format etc.) oder
bei der Ablage von ZIP-Archiven (ZIP-komprimierte Ordner) tritt jedoch kein Kapazitätsgewinn mehr
auf, da diese Dateien die Daten bereits in gepackter Form enthalten
Eine NTFS-Komprimierung ist zudem nur sinnvoll, wenn nicht allzu häufig auf die Dateien zugegriffen
werden muss, da das ständige Entpacken von Systemdateien zu Leistungseinbußen führen kann
Die Komprimierung des Systemlaufwerks ist daher problematisch, da sich zudem im Zugriff befindliche
Dateien nicht komprimieren lassen. Persönlich verwende ich eine Komprimierung eher bei Benutzerordnern
oder bei zur Datenspeicherung verwendeten NTFS-Laufwerken.
HINWEIS
Das Dateisystem bestimmt, wie Windows die Daten auf dem Datenträger verwaltet. Festplatten sollten mög-
lichst mit dem NTFS-Dateisystem formatiert werden. Dieses Dateisystem ermöglicht, den Inhalt kompletter Datenträger zu kom-
primieren, und stellt auch Sicherheitsmechanismen zum Zugriffsschutz auf Dateien bereit. Speicherkarten für Digitalkameras
oder USB-Sticks werden meist mit dem FAT- bzw. FAT32-Dateisystem formatiert. Dieses Dateisystem besitzt jedoch viele Ein-
schränkungen wie z.B. keine Zugriffsberechtigungen, keine Komprimierung oder Verschlüsselung, Dateigröße auf 4 GB und
Datenträgergröße beim Formatieren z.B. auf 32 GB (und beim Lesen auf 2 TB) begrenzt.
TIPP
Das Komprimieren eines mit Dateien versehenen Laufwerks kann durchaus einige Stunden dauern. Daher emp-
fiehlt es sich, bereits beim Anlegen eines neuen Laufwerks (bzw. nach dem Formatieren) die Komprimierung – falls diese
gewünscht ist – einzuschalten. Dann ist das Laufwerk noch leer und Windows kann die Änderung in wenigen Sekunden durch-
führen. Kopieren Sie Dateien von einem komprimierten Laufwerk auf einen anderen Datenträger oder verschicken Sie diese
Dateien per Internet, benutzt Windows automatisch die unkomprimierten Versionen. In diesem Fall sollten Sie die Dateien in ZIP-
komprimierten Ordnern speichern und diese Ordner weitergeben (siehe die folgenden Kapitel).
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