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felds zeigt Windows einen Wert für die voraussichtliche Speicherkapazität des formatierten Datenträgers an.
Windows bietet in diesem Dialogfeld zudem verschiedene Optionen zum Formatieren eines Datenträgers an:
Abbildung 8.6 Warnung vor dem
Formatieren eines Datenträgers
Das Feld Dateisystem legt das beim Formatieren benutzte Dateisystem fest. Festplatten sollten mit dem
NTFS-Dateisystem formatiert werden, während Wechseldatenträger wie Disketten oder Speicherkarten
für Digitalkameras eine FAT-Formatierung erfordern. Beim FAT-Dateisystem wird noch zwischen den
Varianten FAT, FAT32 (wurde von Windows 95/98/Millennium für große Festplatten benutzt) und exFAT
unterschieden. Das exFAT-Dateisystem ( http://de.wikipedia.org/wiki/ExFAT#exFAT [Ms240-K08-02]) ist
für Flash-Speichermedien vorgesehen und hebt einige Einschränkungen des FAT32-Dateisystems auf.
Über Größe der Zuordnungseinheiten lässt sich die Größe der logischen Zuordnungseinheit in Byte oder
KB wählen. Diese bestimmt u. a. die maximale Kapazität des betreffenden Mediums bei einem gegebenen
Dateisystem. Im Allgemeinen sollten Sie in diesem Listenfeld den Wert Standardgröße belassen.
Der im Textfeld Volumebezeichnung angegebene Text wird auf dem Medium als Datenträgerbezeichnung
abgelegt und erscheint beim Aufrufen des Eigenschaftenfensters (Abbildung 8.3). Bei Festplattenlaufwer-
ken erscheint diese Bezeichnung auch im Ordnerfenster Dieser PC .
Es lassen sich verschiedene Formatierungsarten auf den Datenträger anwenden: Das Kontrollkästchen
Schnellformatierung bewirkt eine sehr schnelle Formatierung des Mediums, bei der nur das Inhaltsverzeich-
nis überschrieben wird. Die Option steht nur dann zur Verfügung, wenn das betreffende Medium schon ein-
mal formatiert wurde. Ist das Kontrollkästchen nicht markiert, formatiert Windows das Medium vollstän-
dig, d.h. es werden alle auf dem Medium gespeicherten Daten gelöscht.
HINWEIS
Das Kontrollkästchen MS-DOS-Startdiskette erstellen wird nur beim Formatieren einer Diskette (sofern noch ein
Laufwerk vorhanden ist) freigegeben. Markieren Sie das Kontrollkästchen, legt Windows auf der Diskette Startdateien an. Mit der
Diskette lässt sich der Computer dann mit einem minimalen MS-DOS hochfahren. Windows erzeugt beim Formatieren die Daten-
spuren zur Aufnahme der Dateien und legt auch ein leeres Inhaltsverzeichnis auf dem Datenträger an.
Bei einem Computer mit Diskettenlaufwerk stellt Windows Ihnen eine Funktion zum Kopieren des gesamten Datenträgers auf
eine Diskette gleicher Kapazität bereit. Abrufbar ist die Funktion über den Kontextmenübefehl Datenträger kopieren des Disket-
tenlaufwerks. Dialogfelder führen Sie durch die Schritte zum Kopieren.
Beim Kopieren einer Diskette werden die Daten des Mediums spurweise auf das Zielmedium übertragen, d.h. dort ggf. bereits
vorhandene Dateien werden unwiederbringlich überschrieben. Zum Kopieren von Festplatten oder Partitionen sind Sie auf Pro-
dukte von Drittherstellern (z.B. Paragon Festplatten Manager, http://www.paragon-software.de [Ms240-K08-03]) angewiesen.
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