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HINWEIS
Bei Touchbedienung (und alternativ auch mit der Maus) öffnen Sie ein Ordnerfenster und wählen im Naviga-
tionsbereich Dieser PC . Auf der Registerkarte Computer lässt sich dann die Schaltfläche Verwalten anwählen. Nach Bestätigung
der Benutzerkontensteuerung öffnet sich die Computerverwaltung, über die sich auf die Datenträgerverwaltung zugreifen lässt.
Das VHDX-Format wird, entgegen den Hinweisen im Dialogfeld, übrigens bereits in Windows 8 unterstützt.
Über das Feld Ort legen Sie den Speicherort und den Namen der virtuellen Festplatte fest. Als Speicherort für
eine VHD-/VHDX-Datei kommen nur NTFS-Datenträger infrage, bei denen weder eine Komprimierung
noch eine Verschlüsselung eingeschaltet ist.
Eine virtuelle Festplatte lässt sich als VHD-Datei auf einem logischen Laufwerk speichern. Dann ist die
Festplatte auch mit Windows 7 kompatibel, aber auf 2 TB Kapazität begrenzt
Ab Windows 8 ist über ein Optionsfeld außerdem das neue VHDX-Dateiformat wählbar. Diese virtuellen
Festplatten können bis zu 64 TB groß werden, lassen sich aber nur ab Windows 8 und Windows Server
2012 sowie der R2-Variante verwenden
Über das Textfeld Größe der virtuellen Festplatte legen Sie die Kapazität des neuen Laufwerks fest. Geben Sie
über die beiden Optionsfelder der Gruppe Art der virtuellen Festplatte vor, ob diese eine feste oder eine dyna-
misch erweiterbare Größe besitzen soll. Empfohlen wird eine feste Größe.
Nach dem Schließen des Dialogfelds taucht die virtuelle Festplatte im unteren Bereich des Fensters der
Datenträgerverwaltung auf. Sie können die Festplatte dann – wie andere physische Laufwerke – per Kontext-
menü in der Datenträgerverwaltung initialisieren und formatieren. Anschließend hängt die Datenträgerver-
waltung die virtuelle Festplatte in das Dateisystem ein. Eine virtuelle Festplatte verhält sich wie eine eigen-
ständige Festplatte und taucht als neues Laufwerk unter dem nächsten freien Laufwerkbuchstaben im
Fenster Dieser PC auf.
HINWEIS
Virtuelle Laufwerke lassen sich auch mit dem Befehl Diskpart in einer administrativen Eingabeaufforderung
anlegen. Die betreffenden Befehle sind z.B. unter http://www.borncity.com/blog/2012/06/08/windows-8-vhd-installation-wird-
abgelehnt/ [Ms240-K08-04] angegeben. Wenn Sie Windows auf ein virtuelles Laufwerk installieren, hat dies den Vorteil, dass sich
die betreffende VHD- bzw. VHDX-Datei direkt kopieren lässt. Zudem ersparen Sie sich ggf. das Einrichten einer Installationsparti-
tion auf der Festplatte.
Zugriff auf virtuelle Laufwerke
Ein Problem bei virtuellen Laufwerken ist, dass diese beim nächsten Systemstart nicht mehr im Dateisystem ein-
gehängt sind, sondern entladen werden. Sofern dieses Problem auftaucht: Unter http://www.borncity.com/
blog/2010/02/21/vhd-disks-automatisch-mounten/ [Ms240-K08-05] habe ich eine Möglichkeit beschrieben,
um eine VHD-Datei bei der Benutzeranmeldung automatisch zu laden.
In Windows 8.1 wird das Einbinden virtueller Laufwerke ins Dateisystem direkt im Explorer unterstützt. Es
genügt, im Explorer zum Ordner mit der VHD- oder VHDX-Datei zu navigieren und dann die Datei anzu-
wählen. Sobald der Eintrag Datenträgerimagetools in der Titelleiste erscheint, kann die Registerkarte Ve r w a l -
ten aktiviert werden. Über die Schaltfläche Bereitstellen lässt sich der Inhalt der virtuellen Disk im Ordner-
fenster anzeigen (Abbildung 8.8, Vordergrund unten). Alternativ kann auch der Kontextmenübefehl
Bereitstellen zum Laden der virtuellen Disk verwendet werden.
Zum Entladen des virtuellen Laufwerks markieren Sie dieses im Ordnerfenster. Anschließend lässt sich auf
der Registerkarte Ve r w a l t e n (Abbildung 8.8, Hintergrund oben) die Schaltfläche Auswerfen wählen. Alterna-
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