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Als normaler Benutzer brauchen Sie sich mit Zugriffsberechtigungen für Dateien nicht zu befassen. Sie soll-
ten lediglich folgende Grundregeln kennen, die Windows bei Dateien und Ordner anwendet, welche auf
NTFS-Datenträgern abgelegt sind:
Legen Sie eine neue Datei oder einen neuen Ordner an, vermerkt Windows, unter welchem Konto dies
passiert ist. Der Benutzer dieses Kontos ist der Besitzer des betreffenden Dateielements. Dieser enthält
den kompletten Zugriff und kann dieses Element also lesen, verändern, umbenennen, kopieren oder ver-
schieben.
Benutzer anderer Standardkonten können auf solche Ordner oder Dateien, die z.B. im Ordner Doku-
mente , Bilder , Videos , Musik oder in anderen Ordnern des Benutzerkontos gespeichert sind, in der Regel
nicht zugreifen. Nur Administratoren verfügen über Berechtigungen, um auf solche Dateien zuzugreifen.
Möchten Sie, dass andere Benutzer Ihre Dateien und Ordner einsehen, kopieren, löschen oder verändern
können, legen Sie diese einfach im Ordnerzweig C:\Benutzer/Öffentlich (z.B. Öffentliche Dokumente ) bzw.
in dessen Unterordnern ab. Windows passt dann automatisch die Zugriffsberechtigungen so an, dass alle
Benutzer Vollzugriff erhalten.
Wenn Sie einen Ordner oder ein Laufwerk in einem Netzwerk freigeben, passt Windows ebenfalls die
Zugriffsberechtigungen entsprechend Ihren Vorgaben an. Bei einer Netzwerkfreigabe lässt sich beispiels-
weise vorgeben, ob andere Netzwerkteilnehmer die Dateien nur einsehen oder auch ändern können.
Kopieren Sie Dateien und Ordner, gleicht Windows automatisch die Berechtigungen an die Vorgaben des
Zielorts an. Beim Verschieben von Dateien und Ordnern bleiben dagegen die Berechtigungen der betref-
fenden Elemente erhalten (wichtig für Administratoren, falls diese Elemente von einem Benutzerkonto
zu einem anderen Konto übertragen möchten).
Mit diesen Regeln lässt sich problemlos mit Dateien und Ordnern auf NTFS-Dateisystemen arbeiten, ohne
dass Sie sich mit den Details der Benutzerberechtigungen befassen müssen. Der Ansatz hat zudem noch den
wesentlichen Vorteil, dass Windows automatisch sicherstellt, dass die Zugriffsrechte entsprechend den Ein-
stellungen des Benutzerkontos vergeben werden. Daher wird von Microsoft die manuelle Veränderung der
Zugriffsrechte nicht empfohlen.
Allerdings gibt es gelegentlich Gründe, Zugriffsrechte auf Dateien oder Ordner individuell zu vergeben.
Wird beispielsweise ein Benutzerkonto gelöscht und die Dateien bleiben erhalten, können nur noch Admi-
nistratoren auf diese Elemente zugreifen. Dann kann es hilfreich sein, wenn ein Administrator den Besitz der
Dateien übernimmt oder diese in den Ordner Öffentlich kopiert. Erfahrene Benutzer können die Zugriffs-
rechte auch verwenden, um nur einigen Benutzern den Zugriff auf Dokumente in freigegebenen Ordnern zu
gewähren.
HINWEIS
Administratoren erhalten in der Regel die Möglichkeit, auf alle Dateisystemelemente zuzugreifen und dort auch
Änderungen an den Berechtigungen vorzunehmen. Lediglich Dateisystemobjekte, die zum Ressourcenschutz den Besitzer »Trus-
ted Installer« aufweisen, besitzen Einschränkungen auch für Administratoren. Dabei handelt es sich um Dateien, die bei der Ins-
tallation im System von einem entsprechenden Dienst abgelegt wurden (z.B. im Ordner Windows ). Hier muss der Administrator
erst den Besitz des betreffenden Objekts übernehmen. Die Besitzübernahme von solchen Dateisystemobjekten sollte jedoch nur
in Notfällen erfolgen, da der Trusted Installer einen weiteren Sicherheitsmechanismus gegen die unbeabsichtigte Manipulation
von Systemdateien darstellt.
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