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Über diese Wege öffnet Windows ein Dialogfeld (Abbildung 13.12, unten), in dem Sie einen angezeigten
Ordner oder eine Datei markieren und dann die Schaltfläche zum Wiederherstellen am unteren Fensterrand
wählen können. Anschließend kopiert Windows die Sicherungskopie aus dem Ordner FileHistory des Siche-
rungslaufwerks in den Originalordner zurück. Windows fragt dabei über das Dialogfeld Dateien ersetzen
oder überspringen nach, ob die Datei überschrieben werden darf.
HINWEIS
Die in Windows 7 vorhandene Funktion zur Systemabbildsicherung ist in Windows 8.1 zwar noch enthalten, aber
ziemlich versteckt. Sie können in der Systemsteuerung nach »Dateiversionsverlauf« suchen und diese Funktion anwählen. Dann
finden Sie in der linken unteren Ecke des Fensters der Befehl Systemabbildsicherung vor, bei dessen Anwahl das Dialogfeld zum
Anfertigen einer Systemabbildsicherung auf DVD oder einer separaten Festplatte erscheint. Allerdings ist die Backupfunktion
etwas unzuverlässig und wird in diesem Buch nicht behandelt. In meinen Blog habe ich unter http://www.borncity.com/blog/
2012/12/10/windows-8-backup-mit-bordmitteln-teil-1/ [Ms240-K13-02] die Funktion zum Sichern und Wiederherstellen eines
Systemabbilds sowie Fremdtools für Windows 8 beschrieben. Der Ansatz gilt auch für Windows 8.1. Um ein Backup anzufertigen,
können Sie auf die im Artikel beschriebenen Tools von Fremdherstellern ausweichen. Die Windows 8-Funktion zum Anfertigen
eines Systemreparaturdatenträgers auf CD ist in Windows 8.1 übrigens entfallen.
Speicherpools über Speicherplätze verwalten
Bei der Funktion Speicherplätze (Storage Spaces) handelt es sich um eine Funktion, mit der sich Festplatten
zu virtuellen Speichereinheiten zusammenfassen lassen, sodass Inhalte fehlertolerant auf den Medien gespie-
gelt werden können. Die Verwaltung erfolgt über einen Speicherpool, der sich durch Hinzufügen neuer
Datenträger – anschließbar über USB, SATA (Serial ATA) oder SAS (Serial Attached SCSI) – leicht erweitern
lässt. Der Speicherpool kann dabei Datenträger unterschiedlicher Kapazität beinhalten, die zu virtuellen
Laufwerken (Spaces) zusammengefasst werden.
HINWEIS
Diese virtuellen Festplatten verhalten sich wie physische Laufwerke, warten aber mit neuen Features wie einer
Fehlertoleranz gegen Ausfall eines Datenträgers auf. Unter http://www.borncity.com/blog/2012/01/06/windows-8-details-zum-
storage-space/ [Ms240-K13-03] habe ich bereits zu Windows 8 einen Artikel veröffentlicht, der sich mit den Funktionen befasst.
Die Verwaltung der Speicherplätze erfolgt in der Systemsteuerung über den Befehl Speicherplätze in der
Gruppe System und Sicherheit (Abbildung 13.8, oben links und Mitte).
Beim Aufruf der Funktion erscheint die in Abbildung 13.13, oben, dargestellte Seite Speicherplätze . Wählt
man den Befehl Neuen Pool und Speicherplatz erstellen , öffnet sich nach Bestätigung der Benutzerkonten-
steuerung die in Abbildung 13.13, unten, gezeigte Seite. Windows blendet dort alle gefundenen Speicher-
medien (formatiert oder unformatiert) ein, die in den Pool aufgenommen werden können.
Markieren Sie die Kontrollkästchen der Laufwerke, die in Storage Spaces einzubeziehen sind, und wählen
Sie danach die Schaltfläche Pool erstellen . Windows bereitet dann die Laufwerke entsprechend vor. Neue
Laufwerke werden initialisiert und formatiert, bereits formatierte Laufwerke nimmt die Funktion einfach
in den Speicherpool auf.
Über eine weitere Seite Speicherplatz erstellen (Abbildung 13.14) fordert Windows zur Konfigurierung des
Speicherpools auf.
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