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SmartScreen-Filter: Phishing- und Malwareschutz
Ein Risiko stellen Webseiten dar, die dem Benutzer entweder Schadsoftware per Download unterschieben
oder vertrauliche Daten entlocken wollen. E-Mails oder Webseiten versuchen, den Benutzer z.B. über
Phishingangriffe dazu zu bringen, persönliche oder finanzielle Informationen (z.B. Zugangsdaten für Inter-
netkonten) preiszugeben. Typisch sind E-Mails, die vorgeblich von einer Bank, von eBay etc. stammen und
eine Aufforderung enthalten, sich zur Überprüfung der Zugangsdaten oder Zahlungsvorgänge am Online-
konto anzumelden. Ein Mausklick auf den in der E-Mail enthaltenen Hyperlink öffnet dann aber nicht die
angegebene Webseite, sondern leitet Sie zu einer gefälschten Webseite um. Deren Aufmachung ähnelt meist
dem erwarteten Angebot oder benutzt sogar Teile des Internetauftritts des vermeintlichen Absenders. Gibt
der Benutzer nun Zugangsdaten in das Anmeldeformular der Phishingwebseite ein, werden diese Daten
durch die Betrüger »abgefischt« und später zur Anmeldung am betreffenden Onlinekonto missbraucht. Dies
ermöglicht den Betrügern, ggf. Bankkonten zu leeren oder Internetzugangsdaten für E-Mail- bzw. eBay-
Konten etc. für kriminelle Machenschaften zu missbrauchen.
Der Internet Explorer besitzt einen eingebauten SmartScreen-Filter, der verschiedene Schutzmechanismen
bietet.
Beim Surfen im Web analysiert der SmartScreen-Filter Webseiten anhand des enthaltenen Codes und
anhand einer dynamischen Liste von gemeldeten Phishingwebsites und Websites mit Schadsoftware.
Werden verdächtige Webseiten abgerufen, zeigt der SmartScreen-Filter eine Meldung mit einer entspre-
chenden Warnung an.
Zudem vergleicht der SmartScreen-Filter aus dem Web heruntergeladene Dateien mit einer Liste von
gemeldeten Websites mit Schadsoftware und Programmen, die als unsicher bekannt sind. Wurde eine
Übereinstimmung gefunden, blendet der SmartScreen-Filter eine Warnung ein (siehe Abschnitt »Schutz
durch den SmartScreen-Filter« weiter vorne in diesem Kapitel), dass der Download blockiert wurde.
Parallel dazu führt der in Windows enthaltene Windows Defender noch eine Überprüfung heruntergelade-
ner Dateien auf Schadsoftware durch und meldet infizierte Dateien.
Abbildung 15.54 Phishingfilter aufrufen
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