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Klicken Sie auf das stilisierte Schloss, blendet der Internet Explorer Informationen zur Websiteidentifizie-
rung ein. Sie können im eingeblendeten Fenster überprüfen, wer das Zertifikat für wen ausgestellt hat. Über
Zertifikate anzeigen lässt sich das Zertifikat mit allen Details anzeigen.
HINWEIS
Das Kürzel HTTPS steht für Hypertext Transfer-Protokoll Secure, ein Übertragungsverfahren, bei dem die Daten
mit SSL (steht für Secure Sockets Layer) verschlüsselt und dann zum Server übertragen werden.
ACHTUNG
Eine Verbindung zu einem HTTPS-Server per HTTPS -Protokoll stellt aber lediglich sicher, dass die von Ihnen in
das Browserfenster eingetippten Daten im Internet verschlüsselt übertragen werden. Es besteht noch die Möglichkeit, dass Dritte
einen HTTPS -Server mit gefälschten Webseiten betreiben. Sie müssen daher sicherstellen, dass beim Aufruf einer entsprechen-
den Webseite (z.B. Zugangsseite für Internetbanking) auch wirklich der erwartete Anbieter dahintersteht. Dies lässt sich über die
Details des Zertifikats überprüfen.
Wichtig ist, dass das Zertifikat noch gültig und nicht abgelaufen ist und dass es auf die erwartete Person bzw. Institution ausge-
stellt wurde. Auch der Zertifikatsaussteller (Trustcenter) sollte eine vertrauenswürdige Institution wie VeriSign sein.
Bei einem abgelaufenen Zertifikat sollte der Browser (ähnlich wie bei den oben beschriebenen Phishingversuchen) automatisch
Alarm schlagen, statt die Internetseite anzuzeigen. Erkundigen Sie sich ggf. bei Ihrer Bank bzw. auf den Informationsseiten der Bank,
wie das Zertifikat aussehen muss und was zu beachten ist. Ähnliches gilt bei anderen Anbietern, die HTTPS-Server betreiben.
Was Sie über Cookies wissen sollten
Zur Wahrung Ihrer Privatsphäre beim Surfen im Internet gehört auch, dass Sie über Cookies Bescheid wis-
sen. Der Begriff Cookies ist das englische Wort für Plätzchen oder Keks und beschreibt einen Mechanismus,
bei dem ein Webserver eine kleine Textdatei auf Ihrem Rechner abgelegt. Dies ist an sich nichts Schlimmes,
da auf diesem Weg keine Schädlinge auf den Computer eingeschleppt werden können. Bei einer Bestell-
abwicklung sind Cookies sogar notwendig, da der Inhalt des Warenkorbs dort gespeichert wird. Die Gefahr
besteht darin, dass in Cookies gespeicherte Informationen von Webservern geschickt kombiniert werden,
um Ihre Surfgewohnheiten auszuspionieren. Eine Website speichert beispielsweise Informationen zu abge-
rufenen Seiten in einem Cookie. Der Server kann zusätzlich vom Browser noch die Betriebssystemversion,
den benutzten Browser, den Provider sowie die für den Internetzugang vergebene IP-Adresse des Computers
abrufen und im Cookie speichern. Geben Sie nun in einer anderen angesurften Webseite in einem Formular
z.B. Ihre E-Mail-Adresse oder weitere persönliche Daten preis, könnten diese ebenfalls in einem Cookie lan-
den. Ein Server, der den Aufbau der Cookies verschiedener Webserver kennt, kann nun diese Informationen
abrufen und zu einem Benutzerprofil kombinieren. Um sich vor der Datensammelwut der Webseitenanbie-
ter zu schützen, sollten Sie die automatische Annahme der Cookies abschalten:
1.
Rufen Sie im Internet Explorer das Eigenschaftenfenster über den Befehl Internetoptionen im Menü der
Schaltfläche Extras auf.
Auf der Registerkarte Datenschutz klicken Sie auf die Schaltfläche Erweitert (Abbildung 15.57, links).
2.
Im Dialogfeld Erweiterte Datenschutzeinstellungen lässt sich die automatische Cookiebehandlung abschalten
und anschließend individuell konfigurieren (Abbildung 15.57, oben rechts).
3.
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