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Details zum Windows-Schnellstart
Microsoft hat ab Windows 8 einen Mechanismus zum schnelleren Start des Betriebssystems eingeführt. Der
Schnellstart (Fast Startup) bewirkt, dass Windows 8 binnen weniger Sekunden nach dem Einschalten des
Geräts zum Sperrbildschirm hochgefahren ist:
Wählt der Benutzer den Befehl Herunterfahren , beendet Windows alle laufenden Anwendungen und
meldet den Benutzer vom Benutzerkonto ab.
Entgegen dem Verhalten in Windows-Versionen vor Windows 8 wird anschließend der Windows-Kernel
in den Ruhemodus (Hibernation) versetzt.
Beim nächsten Booten wird dann der gesicherte Systemstatus (Speicherabbild, Prozessstatus) aus der Ruhe-
zustandsdatei ( hiberfil.sys ) zurückgelesen und die Treiber werden ggf. neu initialisiert. Im Idealfall kann
Windows dadurch drei bis sechs Sekunden nach dem Einschalten des Geräts hochgefahren sein.
TIPP
Um Updates zu installieren oder nach einem Hardwaretausch ist eventuell ein Beenden von Windows mit Neu-
start des Kernels erforderlich. Dies ist in der administrativen Eingabeaufforderung (siehe Kapitel 24) mit dem Befehl Shutdown /s
/full / t 0 möglich. Stehen Updates an, die einen Neustart von Windows erfordern, wird dies auf der Update-Seite (und auf der
Seite zur Benutzeranmeldung, Abbildung 2.9) angezeigt. Dann kann Windows einen Neustart ausführen, um den Kernel neu zu
booten.
Abbildung 2.9 Update-Benachrichtigungen während der Anmeldung
Installiert Windows beim Herunterfahren (und ggf. beim nächsten Systemstart) Updates, werden Sie darüber auf dem Bildschirm
informiert. In diesen Fällen dürfen Sie den Rechner keinesfalls ausschalten, auch wenn der Update-Vorgang einige Zeit dauern
sollte.
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