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Netzwerkgrundlagen
Rechner lassen sich per Kabel oder Funkverbindung über einen DSL-(W)LAN-Router zu einem Netzwerk
zusammenschalten. Dieser Router kann auch einen Internetzugang bereitstellen. Zudem lässt sich ein Inter-
netzugang per UMTS-Verbindung herstellen (die Abkürzung UMTS steht für Universal Mobile Telecommu-
nications System, einem Mobilfunkstandard). Nachfolgend erfahren Sie, wie sich Netzwerke unter Windows
in Betrieb nehmen lassen, was es zu UMTS-Verbindungen zu wissen gibt und wie Netzwerkfunktionen ver-
wendet werden. Sofern Sie bisher noch nie etwas mit einem Netzwerk zu tun hatten, können Sie nachfolgend
das Wissen zu den Netzwerkgrundlagen erwerben. Dies hilft Ihnen bei der Planung des eigenen Netzwerks.
Netzwerkvarianten im Überblick
Bei Netzwerken können die Rechner auf verschiedene Arten per WLAN-Funknetz oder Kabel zusammenge-
schaltet werden. Ein häufig verwendeter Ansatz besteht darin, die Rechner über Netzwerkkabel oder Funk-
strecken mittels eines (W)LAN-Routers zu verbinden (Abbildung 25.1).
Abbildung 25.1 Netzwerkvarianten
Alle Rechner im Netzwerk sind gleichberechtigte Teilnehmer. Ein Benutzer kann Ressourcen wie Festplatten,
Verzeichnisse oder Drucker seines Rechners für andere Anwender im Netzwerk freigeben und auf im Netz-
werk freigegebene Ressourcen zugreifen. Man spricht auch von Heim- oder Arbeitsgruppennetzwerken.
Auch die unter Windows 8.1 mögliche Heimnetzgruppe fällt in diese Kategorie.
HINWEIS
Bei größeren Netzwerken mit sehr vielen Rechnern und Benutzern ist es erforderlich, die Ressourcen sowie die
Zugangskontrolle zentral zu verwalten. In diesem Fall kommen auf Servern basierende Netzwerklösungen zum Einsatz, wobei ein
Rechner ausschließlich als Server fungiert und mit einer Serversoftware wie Windows Server 2012 R2 läuft. Der Server stellt die
gemeinsam benutzbaren Ressourcen (Drucker, Festplatten) bereit, während die anderen Rechner, als Clients bezeichnet, nur auf
den Server zugreifen. Diese Netzwerkkonfiguration wird in diesem Buch aber nicht behandelt.
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