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1. Öffnen Sie das Eigenschaftenfenster des betreffenden LAN-Adapters (Abbildung 25.23, links) gemäß den
Ausführungen auf den vorherigen Seiten.
2. Markieren Sie auf der Registerkarte Netzwerk des Eigenschaftenfensters den Eintrag Internetprotokoll Ver-
sion 4 (TCP/IPv4) oder Internetprotokoll Version 6 (TCP/IPv6) und klicken Sie dann auf die Schaltfläche
Eigenschaften (Abbildung 25.23, links).
3. Setzen Sie auf der Registerkarte Allgemein des Eigenschaftenfensters (Abbildung 25.23, rechts) die Mar-
kierung des Optionsfelds von IP-Adresse automatisch beziehen auf Folgende IP-Adresse verwenden und
geben Sie danach die IP-Adresse sowie die Subnetzmaske ein.
Anschließend können Sie die geöffneten Dialogfelder und Registerkarten über die OK -Schaltfläche schlie-
ßen. Während der Anpassung verlangt die Benutzerkontensteuerung eine Bestätigung, dass der Vorgang
fortgesetzt werden darf. Die Änderungen werden u.U. erst wirksam, nachdem Sie den Rechner neu gestartet
haben.
Sie können den Rechnern die festen IPv4-Adressen 192.168.0.1, 192.168.0.2 etc. und die Subnetzmaske
255.255.255.0 zuweisen. Bei festen IP-Adressen ist es egal, welcher Rechner zuerst eingeschaltet wird, da
keine Station als DHCP-Server fungiert. Zudem fährt Windows geringfügig schneller hoch, da die Abfrage
des DHCP-Servers entfällt. Bei der Konfiguration einer Firewall lassen sich die IP-Adressen der Rechner vor-
geben, deren Verbindungsanforderungen von der Firewall durchgelassen werden sollen. Der Nachteil der fes-
ten Adressvergabe besteht darin, dass es schnell zu Konflikten kommen kann, wenn zwei Rechnern die glei-
che IP-Adresse zugewiesen wird. Sie müssen also genau Buch führen, welche Adressen vergeben werden.
Kommt es in einem lokalen Netzwerk zu Adresskonflikten (diese werden über eine Fehlermeldung ange-
zeigt), sollten Sie gemäß den obigen Schritten prüfen, ob eventuell auf zwei Rechnern die gleiche IP-Adresse
konfiguriert wurde. Die feste Zuordnung von IP-Adressen ist nur bei kleineren Netzwerken mit wenigen
Rechnern praktikabel, da Sie bei jeder Änderung ggf. die Konfiguration aller Rechner anpassen müssen. In
der Praxis werden Sie daher entweder einen DHCP-Server im (W)LAN-Router nutzen oder Windows die IP-
Adressvergabe mittels APIPA ermöglichen.
HINWEIS
Falls Sie später das Netzwerk über einen Router betreiben möchten oder eine Internetverbindungsfreigabe verwen-
den, denken Sie daran, das Optionsfeld IP-Adresse automatisch beziehen erneut zu markieren. Kann ein Rechner keine Verbindung
mit dem Netzwerk herstellen, prüfen Sie, ob diesem eventuell eine feste IP-Adresse zugewiesen wurde, während die anderen auto-
matische IP-Adressen beziehen. Dann müssen Sie das Optionsfeld IP-Adresse automatisch beziehen erneut markieren.
Der Rechner soll alternative IP-Adressen verwenden
Gelegentlich kommt es vor, dass ein Rechner in wechselnden Umgebungen betrieben wird, in denen sowohl
automatische IP-Adresszuweisungen über einen DHCP-Server als auch manuelle Adresszuweisungen oder
alternative automatische IP-Konfigurationen erforderlich sind. Denken Sie an ein Notebook, das einmal in
einem Firmennetzwerk mit DHCP-Server und dann in einem Heimnetzwerk ohne DHCP-Server aktiviert
wird.
Windows besitzt die Möglichkeit, wahlweise zwischen zwei IP-Konfigurationen umschalten zu können.
Beim Start wird geprüft, ob eine automatische IP-Adresskonfigurierung möglich ist. Trifft dies nicht zu,
greift Windows auf die Einstellungen der Registerkarte Alternative Konfiguration zurück (Abbildung 25.25).
Sie können daher wie oben beschrieben vorgehen und auf der Registerkarte Allgemein die Option IP-Adresse
automatisch beziehen markieren. Auf der Registerkarte Alternative Konfiguration markieren Sie das Options-
feld Automatisch zugewiesene, private IP-Adresse . Benötigen Sie eine feste IP-Adresse, markieren Sie das Opti-
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