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Statt der vorgegebenen Auswertungen kann über das Menü Statusleiste anpassen auch
ein anderes Ergebnis errechnet werden. Dazu müssen Sie den Ergebnisbereich in der
Statusleiste nur mit der rechten Maustaste anklicken und die gewünschte Berechnungs-
art auswählen.
4.1.2
Die Rolle der Formeln
Eine Formel ist in Excel so etwas wie ein Dauerauftrag an das Programm. Mit einer For-
mel bestimmen Sie, dass Excel immer wieder bestimmte Dinge erledigt. Das kann bei-
spielsweise eine Rechenvorschrift sein, wie »Bilde die Summe einer Zahlenkolonne«
oder »Multipliziere den Betrag mit dem Faktor 1,19«, oder aber eine Anweisung, wie
»Setze eine Bezeichnung aus den aktuellen Werten von zwei Zellen zusammen«.
Ist die entsprechende Formel einmal gebildet, vielleicht am Anfang durchaus mit gewis-
sen Mühen, steht sie anschließend gleichsam auf Abruf zur Verfügung. Ändern sich die
Zahlen in der Kolonne oder der Betrag oder eine der Zeichenketten, liefern die Formeln
sofort wieder das aktuelle Ergebnis.
Formelketten
Material für Formeln können dabei nicht nur Zahlen und Zeichenfolgen, sondern auch
selbst wiederum andere Formeln sein. Das heißt beispielsweise, mit dem Ergebnis einer
Formel in der Zelle B12 wird in der Zelle F18 weitergerechnet. Die Zelle F18 ihrerseits
gibt ihr Ergebnis an eine Formel in der Zelle H15 weiter. Auf diese Weise entstehen re-
gelrechte Formelketten.
Je länger eine solche Kette ist, desto größer ist allerdings auch die Möglichkeit, dass die
Übersicht darüber, wie im Arbeitsblatt gerechnet wird, verloren geht. Über Maßnah-
men, damit umzugehen, soll später noch gesprochen werden.
4.1.3
Formeltypen
Normalerweise liefert eine Formel nur einen Wert für die Zelle, in die sie eingetragen ist.
Eine spezielle Variante sind Matrixformeln, die Werte für mehrere Zellen berechnen
bzw. Wertegruppen gleichzeitig auswerten können.
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