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Die verschiedenen Datentypen können in einer Matrix durchaus gemischt werden,
wenn der Datentyp zu den entsprechenden Operatoren oder Funktionen passt. Einzelne
Zellbezüge oder Bereichsnamen können nicht Bestandteil einer Matrixkonstante sein.
{4.B3.16}
ist also nicht erlaubt.
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4.5.2
Mit Matrixformeln arbeiten
Neben Matrixbereichen und Matrixkonstanten, die als Argumente oder Ergebnisse von
Formeln erscheinen, können auch spezielle Matrix- oder Arrayformeln verwendet wer-
den. Diese Formeln enthalten dann ihrerseits Matrixbereiche oder auch Matrixkonstan-
ten als Argumente.
Bei Excel wird unterschieden zwischen Einzelwertformeln und Matrixformeln. Eine
Einzelwertformel liefert einen bestimmten Wert aufgrund der Werte der Zellen, auf die
die Formel Bezug nimmt. Eine Matrixformel dagegen kann verschiedene Ergebnisse für
eine vorher markierte Matrix »gleichzeitig« liefern. Wie ist das zu verstehen?
Die folgende Abbildung zeigt ein einfaches Beispiel. Die Anzahl der Übernachtungen in
der Spalte C soll jeweils mit dem entsprechenden Zimmerpreis multipliziert werden.
Anstatt die Werte einzeln zu multiplizieren, werden einfach die beiden Zellbereiche in
Spalte C und D miteinander multipliziert. Die Formel in der markierten Matrix muss nur
einmal eingegeben werden und wird dann praktisch automatisch auf alle Zellen der Ma-
trix kopiert. Die in der Formel bestimmten Operationen werden dabei jeweils mit den
entsprechenden Daten ausgeführt.
Abbildung 4.42 Beispiel für eine Matrixformel
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