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Im Beispiel werden die Werte aus der Spalte für 2005 von der Spalte der Werte für 2004
abgezogen. Die Formel lautet also:
{=C5:C7-B5:B7}
Die geschweiften Klammern, die die gesamte Formel einschließen und sie damit als Ma-
trixformel kennzeichnen, dürfen allerdings nicht manuell eingegeben werden. Sie wer-
den automatisch erzeugt, wenn die Formel korrekt quittiert wird. Dies geschieht in die-
sem Fall nicht wie bei den Einzelwertformeln durch einen Klick auf das Häkchen oder
durch [¢] . Um Excel zu veranlassen, eine Formel als Matrixformel zu behandeln, muss
die Formel mit der Tastenkombination [Strg] + [ª] + [¢] abgeschlossen werden.
(Wenn Sie die Klammern manuell eingeben, werden sie als Textzeichen interpretiert!)
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Wenn Sie nur [ª]+[¢] verwenden, wird die Formel als normale Einzelwertformel in
die aktive Zelle gesetzt. Drücken Sie dagegen nur [Strg] + [¢] , wird die Formel als Ein-
zelwertformel in alle ausgewählten Zellen gesetzt.
Wenn Sie sich die Ergebnisspalte anschauen, können Sie feststellen, dass Excel in jede
Zelle dieselbe Formel gesetzt hat. Trotzdem sind die Ergebnisse verschieden. Die Ma-
trixformel bewirkt nämlich, um beim Beispiel zu bleiben, dass in der ersten Ergebnis-
zelle D5 die Differenz C5-B5 berechnet wird, in D6 aber C6-B6 usw.
Das gewählte Beispiel setzt also zwei gleich große Zellbereiche miteinander in Bezie-
hung und erzeugt eine entsprechend große Ergebnismatrix.
4.5.3
Vereinfachung von Berechnungen
Das folgende Beispiel ist etwas komplexer. Es zeigt, dass Matrixformeln auch dazu be-
nutzt werden können, um ein Tabellenmodell zu vereinfachen. Das ist möglich, indem
in der Formel Rechenschritte zusammengefasst werden, die normalerweise über Zwi-
schenergebnisse berechnet werden müssten.
Abbildung 4.44 Gewichtsberechnung
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