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Auswertung und Was-wäre-wenn-Analyse
Wenn ein Kalkulationsmodell mit Daten und Formeln erst einmal aufgebaut ist, kann es
immer wieder benutzt werden. Ein Modell für einen Wochenbericht kann jedes Mal mit
neuen Daten gefüllt werden. Sie müssen nur die Wochennummer wechseln. Die For-
meln von Excel liefern Ihnen die Berechnungen für die neuen Daten.
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Formeln sind aber nicht der einzige Weg, um Excel zu veranlassen, Daten für Sie zu be-
rechnen und auszuwerten. Das Programm stellt Ihnen darüber hinaus komplexe Werk-
zeuge zur Verfügung, um bereits vorhandene Daten und Modelle zu analysieren. Diese
Möglichkeiten werden in den beiden folgenden Kapiteln anhand von praktischen Bei-
spielen vorgestellt.
6.1
Berechnungen ohne Formeln
Zunächst soll noch kurz auf eine relativ einfache Möglichkeit eingegangen werden, mit
vorhandenen Daten Berechnungen anzustellen, ohne dazu Formeln eingeben zu müs-
sen. Die eine Möglichkeit betrifft hauptsächlich die Multiplikation einer Zahlenkolonne
mit einem oder mehreren Faktoren. Die andere Möglichkeit betrifft die Addition, Sub-
traktion etc. von kompletten Zellbereichen.
Multiplikation einer Preisspalte mit einem Prozentsatz
Angenommen, in einer Tabelle existiert eine Spalte mit den Verkaufspreisen einer Reihe von
Artikeln. Sie entschließen sich, zum Monatswechsel Ihre Verkaufspreise um generell 3 % zu
senken. In diesem Fall ist es natürlich nicht notwendig, die Verkaufspreise neu einzugeben.
Es ist auch nicht notwendig, dafür Formeln zu entwickeln, was ja möglich wäre.
Sie können folgendermaßen verfahren:
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Sie tragen den Faktor für die Preissenkung in eine freie Zelle ein. Im Beispiel soll der
Preis auf 97 % des bisherigen Preises gesenkt werden, also tragen Sie 97 % oder
0,97 ein.
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