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Bevor Sie eine der zahlreichen Optionen dieses Befehls verwenden können, müssen die
Daten, die analysiert werden sollen, in einem Tabellenblatt so angeordnet werden, dass
die gewählte Analyse-Funktion damit arbeiten kann. Wie die Daten für eine bestimmte
Funktion vorliegen müssen, hängt von der jeweiligen Funktion ab. Es würde den Rah-
men dieses Buches sprengen, auf die einzelnen Funktionen des Pakets einzugehen. Des-
halb hier nur ein Beispiel: die Erstellung eines Histogramms. Diese spezielle Form des
Diagramms wird gerne eingesetzt, um Häufigkeitsverteilungen darzustellen. Detail-
lierte Informationen zum Thema Analyse-Funktionen finden Sie in: Helmut Vonhoegen,
Excel 2010. Formeln und Funktionen , Vierfarben Verlag.
Ein Histogramm für die Verteilung von Abweichungen
Eine typische Anwendung für ein Histogramm ist die Darstellung der Häufigkeitsvertei-
lung der Abweichungen von einem bestimmten Standardwert. Denken Sie an eine Ta-
belle, in der für eine Stichprobe von 500 Personen der Prozentsatz der Abweichung vom
Normalgewicht eingetragen ist.
1 Die Funktion erwartet in der Tabelle einen Eingabebereich, der nur aus numeri-
schen Daten bestehen darf, abgesehen von der Beschriftung der Spalten bzw.
Zeilen. Die Daten können in Spalten oder in Zeilen angeordnet werden.
2 Zusätzlich zum Eingabebereich kann noch ein Klassenbereich angelegt werden.
Hier werden Grenzwerte eingetragen, die den Umfang der einzelnen Klassen defi-
nieren. Die Grenzwerte müssen in aufsteigender Reihenfolge angegeben werden.
Sind ein oder mehrere Grenzwerte vorhanden, ermittelt Excel jeweils die Anzahl der
Fälle, die unter die verschiedenen Klassen fallen. Dabei werden die Werte bis zur un-
tersten Klassengrenze und die Werte über der obersten Klassengrenze jeweils zu-
sammengefasst. Wird kein Klassenbereich verwendet, teilt Excel die gesamte
Spannweite der Daten selbstständig in gleich breite Abschnitte auf.
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