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Wird diese Funktion grafisch dargestellt, erhalten Sie für den Bereich von x = –10 bis x
= 10 folgendes Bild:
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Abbildung 7.9 Eine periodische Funktion als Aufgabe für den Solver
Vergleichbare Ausgangslagen können sich bei allen möglichen Problemen ergeben, wo-
bei vergleichbar nicht unbedingt periodisch heißen muss, jedoch ein Problem, das kei-
nen ganz regelmäßigen Verlauf hat. Angenommen, Sie wollen mit dem Solver hier den
x-Wert finden, bei dem der y-Wert sein Maximum erreicht.
Die Vorarbeiten sind inzwischen schon vertraut. In eine Zelle (die spätere veränderbare
Zelle) kommt ein beliebiger x-Wert (z. B. 1), in eine zweite Zelle die für die Berechnung
des y-Wertes erforderliche Formel. Der Solver liefert nach Aufruf einen x-Wert von 0,79
und einen y-Wert von 1,34. Ein Blick auf die grafische Darstellung hilft zu klären, wie der
Solver gearbeitet hat. Er hat zunächst festgestellt, dass y mit größer werdendem x kleiner
wird, mit kleiner werdendem x aber größer. Also setzt der Solver die Suche in diese Rich-
tung fort und findet, dass mit x = 0,79 ein Maximalwert erreicht ist, der mit weiter kleiner
werdendem x wieder kleiner wird. Damit ist für den Solver das Problem gelöst.
Beginnen Sie dagegen die Suche mit x = 7, erhalten Sie gleich ein ganz anderes Ergeb-
nis: x liegt jetzt bei 6,84 und y bei 13,64. Auch hier hat der Solver wieder bis zum nächs-
ten Maximum gesucht und dann die Suche eingestellt.
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