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Ein eher bescheidenes Angebot an Untertypen
Dafür, dass das xy-Diagramm als Diagrammtyp mit zwei numerischen Achsen für Dar-
stellungen aus dem Bereich der exakten Wissenschaften geradezu unentbehrlich ist,
hält Excel 2010 wie seine Vorgänger erstaunlich wenig Untertypen bereit.
Abbildung 9.24 Untertypen des xy-Diagramms
Untertyp 1 enthält nur die Datenpunkte, Untertyp 2 auch eine verbindende Kurve auf der
Basis von interpolierten Zwischenwerten. Bei Untertyp 3 wird ebenfalls mit interpolierten
Zwischenwerten eine Kurve gezeichnet, die Datenpunkte werden aber weggelassen. Diese
beiden Untertypen sind also insbesondere bei Graphen zu Funktionen brauchbar. Sie
müssen hier nicht erst eine Unzahl von Werten generieren, um zu einer adäquaten Dar-
stellung zu kommen. Bei den Untertypen 4 und 5 werden die vorhandenen Datenpunkte
einfach durch Geraden verbunden, einmal mit und einmal ohne Datenpunkte.
Eigene Diagrammtypen gestalten
Um das mangelnde Angebot an Varianten auszugleichen, ist es gerade hier sinnvoll, ei-
gene Diagrammvarianten zu gestalten und als Vorlagen zu sichern. Besonders ist hier an
Untertypen zu denken, die nur Linien (an die Kurven angepasste und gerade durchgezo-
gene) enthalten:
mit Gitternetzlinien (für eine oder beide Achsen)
mit logarithmischer Skalierung für eine oder beide Achsen mit und ohne Gitternetz-
linien
mit zwei Datenreihen, die gleich aussehen, für Funktionen mit positiven und nega-
tiven Werten
Soll etwa der oben gezeigte Graph WURZEL(X) korrekt dargestellt werden, müssen zwei
Datenreihen erzeugt werden. Ist dann der Untertyp 3 ausgewählt, wird die Kurve für die
negativen Werte in einer anderen Farbe ausgegeben. Wollen Sie eine einheitliche Kurve
für den gesamten Graphen erreichen, muss anschließend von Hand über die Seite
Linienfarbe für beide Datenreihen dasselbe Linienformat gewählt werden, um ein ver-
nünftiges Bild zu erhalten.
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