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verwendet werden. Das Ergebnis dient hier aber nur zur Information, für die Berech-
nung der inzwischen aufgelaufenen Zinsen wird dieser Wert nicht benötigt.
Neben dem Kurs spielt beim Verkauf der Betrag der aufgelaufenen Zinsen eine Rolle.
Der kann in E6 mit der Funktion AUFGELZINS() berechnet werden. Die Formel lautet:
=AUFGELZINS(Emission; Erster_Zinstermin; Abrechnungstermin;
Nominalzins; Nennwert; Zinstermine_pro_Jahr;
Basis_für_Berechnung_der_Zinstage)
Nun kommen in der Regel aber noch ein paar Kosten hinzu: Als Provision berechnet die
Bank beispielsweise 0,5 % des Nennwertes. Als Maklergebühr kommen noch 0,075 %
des Nennwertes hinzu. Dann muss noch eine fixe Spesengebühr entrichtet werden. Der
tatsächlich ausgezahlte Betrag ergibt sich aus dem Kurswert plus aufgelaufenen Zinsen,
abzüglich der drei genannten Kosten-Posten.
Beachten Sie, dass bei ausländischen Papieren meist etwas andere Maklergebühren be-
rechnet werden.
Abbildung 16.5 Verkauf eines fest verzinslichen Wertpapiers
Berechnungen zu Ratenkrediten
An dieser Stelle werden Ihnen ausnahmsweise zwei zusätzliche Funktionen angeboten.
Excel hat zwar einige Funktionen, mit denen sich Annuitätenkredite berechnen lassen,
z. B. die Funktion RMZ() zur Berechnung der Rate. Auf die üblichen Ratenkredite für Ver-
braucher lassen sich diese aber nicht direkt anwenden.
Bei den klassischen Ratenkrediten, wie sie z. B. zur Finanzierung von Möbeln oder Au-
tos benutzt werden, wurde häufig ein monatlicher Zinssatz angegeben. Die Zinsen wer-
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