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KONFIDENZ.NORM()
Syntax:
KONFIDENZ.NORM( Alpha ; Standardabwn ; Umfang )
Beispiel:
=KONFIDENZ.NORM(0,05; 2,6; 200)
Ergebnis:
0,36033
Die Funktion berechnet das Konfidenzintervall (auch Vertrauensbereich, Mutungsinter-
vall) für den Mittelwert einer (normalverteilten) Grundgesamtheit anhand einer Stich-
probe aus dieser Grundgesamtheit. Bei ein- wie zweiseitigen Fragestellungen wird ein
bestimmter Prozentsatz ( Alpha ) extremer Fälle der Stichprobenverteilung als unwahr-
scheinlich ausgeschlossen. Diese Extremwerte liegen an den beiden Enden der Vertei-
lung, der Bereich zwischen den beiden Extremwerten beidseitig vom Mittelwert ist das
Konfidenzintervall. Die Funktion ersetzt die bisherige Funktion KONFIDENZ() .
Alpha ist die Irrtumswahrscheinlichkeit (gewählt wird zumeist 0,05, 0,01 oder 0,001),
Standardabwn ist die Standardabweichung, Umfang die Größe der Stichprobe.
Für den Mittelwert der Grundgesamtheit gilt
Mgg = Mst +- k*(s/WURZEL(n))
wobei Mgg und Mst die Mittelwerte von Grundgesamtheit und Stichprobe sind, k der von
der Funktion KONFIDENZ.NORM() ermittelte Wert, s die Standardabweichung der Stich-
probe und n die Größe der Stichprobe.
Ergibt sich etwa im obigen Beispiel bei einer Werkstoffprüfung bei 200 Prüflingen eine
durchschnittliche Länge von 102 mm mit einer Standardabweichung von 2,6, dann liegt das
arithmetische Mittel mit einer Wahrscheinlichkeit von 90 % (0,9 = 1 – 2*0,05) im Bereich
16
102 – 0,3603 * 2,6/WURZEL(200) bis
102 + 0,3603 * 2,6/WURZEL(200)
also zwischen 101,934 und 102,066.
KONFIDENZ.T()
Syntax:
KONFIDENZ.T( Alpha ; Standardabwn ; Umfang )
Beispiel:
=KONFIDENZ.T(0,05; 2,6; 200)
Ergebnis:
0,36254
Die Funktion berechnet das Konfidenzintervall (auch Vertrauensbereich, Mutungsinter-
vall) für den Mittelwert einer t-verteilten Grundgesamtheit anhand einer Stichprobe
aus dieser Grundgesamtheit. Bei ein- wie zweiseitigen Fragestellungen wird ein be-
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