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Ist der so errechnete tr -Wert kleiner als der von T.INV() gelieferte, kann davon ausge-
gangen werden, dass die Unterschiede zwischen den zu testenden Größen zufällig sind.
Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Annahme falsch ist, wird mit der Irrtumswahrschein-
lichkeit angegeben.
T.I N V.2 S()
Syntax:
T.INV.2S( Wahrsch ; Freiheitsgrade )
Beispiel:
=T.INV.2S(0,05; 5)
Ergebnis:
2,57
Die Funktion liefert zweiseitige Quantile der t-Verteilung und ist damit die Umkehrung
der ebenfalls zweiseitigen Funktion T.VERT.2S() . Die wiedergegebenen Werte sind in
statistischen Tabellenwerken als t für zweiseitige Tests (Tests, bei denen die Werte nach
beiden Seiten abweichen können) tabelliert. Die Funktion ersetzt die bisherige Funktion
TINV() , die ebenfalls zweiseitig arbeitet und deshalb das gleiche Ergebnis liefert.
Mit Wahrsch wird die Irrtumswahrscheinlichkeit angegeben, die Freiheitsgrade werden
aus den zu vergleichenden Größen ermittelt.
T.TEST( )
Syntax:
T.TEST( Matrix1 ; Matrix2 ; Seiten ; Typ )
Beispiel:
=T.TEST({12; 19; 13; 14; 17}; {15; 17; 16; 15; 17}; 2; 2)
Ergebnis:
0,489
Die Funktion gestattet den direkten Vergleich zweier Stichproben, ohne dass so viele
rechnerische Zwischenschritte nötig wären wie bei dem unter T.INV() geschilderten
Verfahren. Die Funktion ersetzt die bisherige Funktion TTEST() .
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Die beiden Stichproben werden mit Matrix1 und Matrix2 angegeben. Mit Seiten wird
vorgegeben, ob Abweichungen nach beiden Seiten (2) oder nur nach einer Seite (1)
möglich sind. Mit Typ wird der Charakter der Stichproben angegeben:
zwei Stichproben gleicher Größe
zwei Stichproben mit unterschiedlicher Größe, aber gleicher Standardabweichung
zwei Stichproben mit unterschiedlicher Größe und unterschiedlicher Standardab-
weichung
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