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Y_Werte sind die vorhandenen y-Werte; X_Werte sind die vorhandenen x-Werte. Werden
sie nicht angegeben, nummeriert Excel die y-Werte durch. Mit Neue_x_Werte lassen sich
von den vorhandenen x-Werten verschiedene x-Werte angeben, für die y-Werte ge-
schätzt werden sollen (z. B. zum Hochrechnen von Werten).
VARIATION() muss als Matrixfunktion eingegeben werden: Ausgabebereich markieren,
Funktion eingeben, mit [Strg]+[ª]+[¢] beenden.
VARIATION EN()
Syntax:
VARIATIONEN( n ; k )
Beispiel:
=VARIATIONEN(52; 4)
Ergebnis:
6497400
Die Funktion berechnet die Reihe von geordneten Folgen, die mit den Argumenten mög-
lich sind. k ist die Anzahl der Elemente, die aus einer Menge von n Elementen gewählt
werden. Im Gegensatz zur Funktion KOMBINATIONEN() werden in dieser Funktion Reihen-
folgen berücksichtigt.
Im Beispiel wird aus einem Patience-Kartenspiel eine bestimmte Folge von vier Karten
gezogen. Wie viele mögliche Folgen ständen zur Verfügung? Die Wahrscheinlichkeit,
die Folge von Kreuz-As, Pik-As, Herz-As und Karo-As (genau in dieser Reihenfolge) zu
ziehen, liegt bei 1/6497400.
WAHRSCHBEREICH()
Syntax:
WAHRSCHBEREICH( Beob_Werte ; Beob_Wahrsch ; Untergrenze ; Obergrenze)
Beispiel:
=WAHRSCHBEREICH({2; 3; 4; 5; 6}; {0,1; 0,2; 0,4; 0,2; 0,1}; 5; 6)
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Ergebnis:
0,3
Die Funktion berechnet auf der Basis beobachteter Werte und ihrer Wahrscheinlichkei-
ten die Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein (neuer) Beobachtungswert in ein bestimmtes
Intervall fällt.
Für Beob_Wahrsch wird üblicherweise angenommen
p(wert) = h(wert)/beobachtungen
also der Quotient aus der Häufigkeit, mit der ein Wert auftrat, und der Zahl der Beob-
achtungen. Die Summe aller Wahrscheinlichkeiten muss naturgemäß immer 1 sein. Das
Intervall wird mit Untergrenze und Obergrenze (beide einschließlich) angegeben. Wird
Obergrenze weggelassen, dann berechnet die Funktion die Wahrscheinlichkeit dafür,
dass ein Beobachtungswert die Größe Untergrenze annimmt.
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