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Abbildung 16.67 Waagerechte Verweistabelle
Der gesamte Datenbereich der Tabelle ist im Beispiel mit dem Namen Wohnung bezeichnet.
Nun wollen Sie die Miete für die Dreizimmerwohnungen abgreifen. Die Formel lautet:
=WVERWEIS(3; Wohnung; 2)
Die Funktion hat drei Argumente:
1.
das Suchkriterium, im Beispiel die Anzahl der Zimmer
2.
die Matrix, der Bereich der Tabelle, im Beispiel A4 bis F7, benannt mit Wohnung
3.
den Zeilenindex, im Beispiel 2 für »2. Zeile«
Der Zeilenindex meint, die wievielte Zeile in der Matrix den Ergebniswert liefern soll.
Das hängt davon ab, welche Information für den gewählten Fall gewünscht wird. Inter-
essieren Sie sich für die Nebenkosten, wäre der Index = 3.
Die Funktion geht also mit dem angegebenen Suchkriterium in die erste Zeile und sucht
von links nach rechts nach einem Wert, der zum Suchkriterium passt. Ist die entspre-
chende Spalte gefunden, wandert der Zellzeiger zu der Zeile abwärts, deren Index ange-
geben wurde. Die Funktion liefert schließlich den dort gefundenen Zellinhalt als ihr Er-
gebnis. Dieser Inhalt kann ein numerischer Wert, aber auch ein Text sein. Gibt es keinen
mit dem Suchkriterium identischen Wert in der Zeile, wird der Wert genommen, der vor
dem nächsthöheren liegt. Wäre das Suchkriterium z. B. 2,5 Zimmer, lieferte die Funk-
tion den Wert für 2 Zimmer.
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Die Funktion SVERWEIS() wird bei Tabellen benutzt, die senkrecht aufgebaut sind. Ein ty-
pisches Beispiel ist eine Steuertabelle. Dort sind in der ersten Spalte in aufsteigender
Reihenfolge die verschiedenen Einkommensstufen aufgeführt. Zu jeder Einkommens-
stufe sind in den Spalten rechts neben der ersten Spalte die Steuerbeträge für die ver-
schiedenen Steuerklassen aufgeführt.
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